Als Urtyp der Tischleuchte zählt die Naska zu den ersten Beispielen für eine gelenkige Arbeitsleuchte des italienischen Designs. Sie entstand in einer Zeit, in der bei der Gestaltung von Leuchten erstmals Funktion, Ergonomie und technische Innovation miteinander verbunden wurden.Ursprünglich von Naska Loris hergestellt, heute Teil von FontanaArte, ist sie auf maximale Flexibilität im Einsatz ausgelegt: Ein System aus Gelenkarmen und Verbindungsstücken ermöglicht die präzise Ausrichtung der Lichtquelle und passt sie an unterschiedliche Arbeitsanforderungen an. Eine Eigenschaft, die sie besonders geeignet für Arbeitsbereiche wie Arbeitszimmer, Schreibtische und technische Arbeiten macht, wo Lichtqualität und -richtung zu grundlegenden Faktoren werden.Aus formaler Sicht zeichnet sie sich durch eine essentielle Formensprache aus, frei von überflüssigen Elementen, in der jede Komponente einer präzisen Funktion dient. Die Ästhetik leitet sich direkt aus der mechanischen Konstruktion ab, nach einem für die Moderne der 1930er Jahre typischen Prinzip, bei dem Struktur und Funktion in einem strengen Gleichgewicht zusammenfallen.Die gestalterische Vielseitigkeit spiegelt sich auch in der Modularität der verfügbaren Halterungen wider. Ursprünglich auch als Stehleuchte konzipiert, behält die Leuchte ihren Leuchtkörper bei und passt sich verschiedenen Konfigurationen an: Tischfuss, Klemme für Arbeitsplatten oder Wandhalterung. Das gestalterische Prinzip bleibt somit im Leuchtmodul unverändert und variiert ausschliesslich im Trägersystem.
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