Poul Henningsen entwarf Hunderte von Leuchten auf der Grundlage des von ihm 1926 entwickelten Drei-Schirm-Systems, das eine unvergleichliche Lichtqualität für alle Arten von Anforderungen ermöglicht. Viele seiner Leuchtenentwürfe tragen eine Nummer, die sich auf die Schirmproportionen der jeweiligen Leuchte bezieht. Die PH 3/3 wird als Pendelleuchte in ganze Gröxxe beschrieben und zeichnet sich durch ihre ansprechende, kompakte Optik aus. Die Leuchten in ganzer Grösse von PH sind besonders blendfrei konzipiert und eignen sich daher ideal für die Anbringung hoch im Raum, wo sie hochwertige Beleuchtung mit einer gemütlichen Atmosphäre verbinden. Die bekannteren Hybrid-Versionen hingegen sind dafür ausgelegt, tief zu hängen und beispielsweise über einem Tisch für optimale Beleuchtung und eine warme Atmosphäre zu sorgen. Die Leuchten in ganzer Grösse wirken runder als die etwas schlankeren Hybrid-Versionen, was Raum für einen anderen Ausdruck lässt, während sie dennoch unverkennbar PH sind. Neben der Vielfalt der Schirmkonfigurationen und deren Einfluss auf die Lichtqualität und Ästhetik der einzelnen Leuchten berücksichtigt Poul Henningsens rationales Beleuchtungssystem auch die Konstruktion der Lampenschirme, um Blendung und Schatten zu steuern. Im Jahr 1929 wurde das System weiterentwickelt, um den Beleuchtungsanforderungen gerecht zu werden und höchste Lichtqualität zu gewährleisten.
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